Radierungen einrahmen: Schwebende Montage im weißen Aluminium-Objektrahmen
Wie setzt man feine Radierungen mit Büttenrändern optimal in Szene? Die Antwort liegt in der richtigen Kombination aus Rahmentyp und Montagetechnik. Hier zeigen wir, wie zwei Radierungen von Stefan Becker mit Mainz-Motiven durch eine schwebende Montage in einem weißen Aluminium-Objektrahmen besonders eindrucksvoll präsentiert werden.
Die Radierungen: Mainz-Motive von Stefan Becker

Die beiden Schwarz-Weiß-Radierungen zeigen charakteristische Stadtansichten von Mainz – detailreich, ausdrucksstark und auf hochwertigem Büttenpapier gedruckt. Genau diese Qualität sollte durch die Rahmung unterstrichen, nicht verdeckt werden.
Die abgebildeten Originale von Stefan Becker können Sie hier bestellen:
Was ist eine schwebende Montage?
Bei der schwebenden Montage liegen die Radierungen nicht direkt auf der Passepartout-Rückwand auf, sondern sind so befestigt, dass sie optisch darüber zu schweben scheinen. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Die schönen Büttenränder der Kunstwerke – ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Druckgrafiken – bleiben vollständig sichtbar. Die entstehende Leichtigkeit verstärkt die künstlerische Wirkung der Radierungen zusätzlich.
Warum ein Aluminium-Objektrahmen?

Für diese Rahmung haben wir uns bewusst für einen hochwertigen Aluminium-Objektrahmen in Weiß entschieden:
- Tiefe ca. 5 cm: Ermöglicht die schwebende Montage und gibt den Radierungen räumliche Präsenz
- Nur 6 mm Sichtbreite: Extrem schmal von der Draufsicht – der Rahmen tritt vollständig zurück und lenkt nicht vom Kunstwerk ab
- Weiße Farbe: Unterstützt die Leichtigkeit der schwebenden Montage und harmoniert mit dem hellen Büttenpapier
- Aluminium: Zeitlos, stabil, pflegeleicht und ideal für moderne wie klassische Kunstwerke
Wann eignet sich ein Aluminium-Objektrahmen für Radierungen?
Ein Aluminium-Objektrahmen mit schwebender Montage empfiehlt sich besonders, wenn die Büttenränder der Grafik vollständig sichtbar bleiben sollen, eine moderne, minimalistische Präsentation gewünscht wird, mehrere Werke gemeinsam in einem Rahmen gezeigt werden sollen oder das Interieur einen zeitgenössischen, reduzierten Stil hat.
Das Ergebnis ist eine Rahmung, die Kunst und Rahmen zu einer harmonischen Einheit verbindet – ohne dass der Rahmen je in den Vordergrund tritt.